Die PRK-Methode (Photorefraktive Keratomileusus) wird bereits seit dreizig Jahren angewandt, wobei erste positive Erfahrungen gesammelt wurden. Somit handelt es sich hierbei um eine Behandlungsmethode, die am längsten erprobt ist. Die innovative Trans-PRK Methode (Transepithiale Photorefraktive Keratektomie) ist eine Weiterentwicklung klassischer Oberflächenbehandlungen wie beispielsweise PRK, LASEK oder Epi-LASIK.

Bei der TransPRK wird das Auge nicht berührt (no touch technique) , nur die Oberfläche der Hornhaut wird korrigiert. Dabei wird die Hornhaut nicht geschnitten. Man braucht vor der Laserbehandlung die oberste Schicht der Hornhaut (Epithel) auch nicht mit Alkohol zu benetzen und dann abzuschaben. Durch die Verwendung eines fortschrittlichen Excimerlasers wird das Auge noch präziser gelasert. TransPRK ist bei Sehstärken zwischen -10 und +3 und Zylinderstärken bis 5 geeignet.

Wie exakt arbeitet der Laser bei Trans-PRK ?

Bei diesem Eingriff wird die erneuerbare Augen-Oberfläche (Epithel) mithilfe des Lasers abgetragen, wobei das Auge an sich nicht durch ein Instrument berührt wird (No-Touch Oberflächenbehandlung). Auf diese Weise kann das Epithel wesentlich einfacher, präziser und gleichmäßiger entfernt werden, als bei einem alkoholassistierten beziehungsweise manuellen Abtrag. Um die Hornhaut zu schützen, wird am Ende der Behandlung eine weiche Kontaktlinse aufgesetzt. Diese verbleibt für etwa 2 bis 3 Tage am Auge, bis eine Regeneration der Deckschicht eintritt.

Lasern ohne Flap weist etliche Vorteile auf

Der größte Vorteil ist, dass der benötigte Teil der Hornhaut (die Epitheelschicht) äußerst minuziös entfernt werden kann, weil das Auge nicht mit Instrumenten berührt wird. Das fördert die Wiederherstellung der Hornhaut und hat eine kürzere Entzündungszeit der Augen zur Folge. Bei einer Augenkorrektur mittels Trans-PRK Methode wird äußerst schonend gearbeitet und kein Flap mechanisch abgetrennt. Das heisst, die Hornhaut wird nicht geschnitten.

Die Erfolge nach 30 Tagen bei Patienten mit Kurzsichtigkeit ähneln denen nach einer Behandlung mit lasik oder Intralasik (femtosekunden laser), können jedoch langfristig gesehen wesentlich stabiler sein.

Im Gegensatz zur Lasik oder Intralasik  gibt es deutlich weniger Trockenheit im Auge, weil kein Hornhautschnitt mittels automatischer Klinge (Lasik) oder Laserstrahl (Femtosekunden lasik) durchgeführt wird.

Da bei der Trans-PRK Methode keine Hornhautlamelle geschnitten und kein Flap erzugt wird, treten natürlich auch keine spezifischen Komplikationen auf, die bei anderen Verfahren (lasik oder Intralasik) auftreten können.

Bei Lasik, i-Lasik oder Femtolasik schneidet man auf der Hornhaut eine dünne Lamelle ab, je nach der Technik entweder mit einer automatischen Klinge oder mit dem Laserstrahl. Vorher muss man aber einen sogenannten Vakuumring auf das Auge aufsetzen, um das Auge zu stabilisieren. Bei der TransPRK braucht man keinen Vakuumring, weil die Hornhaut nicht geschnitten wird. Damit hat man auch nicht das Risiko einer möglichen  Netzhautschaedigung.

Die Hornhautektasie ist eine seltene aber befürchtete Komplikation nach einer Lasik oder Femtolasikoperation. Weil die Hornhaut aber bei der TransPRK nicht gechnitten  wird, besteht auch kein Risiko einer Hornhautektasie nach dieser Behandlung.

Bei dünner Horhaut und bei unregelmaessigen Oberflaechenverhaeltnissen der Hornhaut ist Transprk einer Lasik oder Femtosekundenlasikbehandlung vorzuziehen.

Aufgrund der präzisen Anwendung des Lasers schließt sich die Hornhaut-Oberfläche im Durchschnitt bereits schon nach 2 bis 3 Tagen.

Die Sehschärfe erholt sich bei Kurzsichtigen im Anschluss sehr rasch. Bei Weitsichtigkeit dauert die Sehschärfen-Entwicklung nach der Behandlung mit Trans-PRK bis zu 3 Monate, wobei sie dann, im Vergleich zur LASIK, oftmals stabiler ist.

Mittels Schmerztropfen sowie innovativer Verband-Linsen lassen sich anfallende Beschwerden gut verkraften und sind meistens lediglich auf etwa 1 bis 1,5 Tage beschränkt.

So lässt sich sagen, dass die Trans-PRK Methode wesentlich weniger Möglichkeiten einer Komplikation aufweist und mindestens die gleichen Vorteile zeigt wie die Lasik oder Intralasik. Die langfristigen Erfolge der Trans-PRK können sogar deutlich besser ausfallen.

Frühere PRK (Photorefraktive Keratomileusus) Eingriffe zogen noch Nachteile wie zum Beispiel Narbenbildung oder eine verzögerte Sehentwicklung nach sich. Die Hightech-Laser, die bei der innovativen Trans-PRK Methode eingesetzt werden, heben die damaligen Missstände praktisch auf.